Das Eisenhower-Prinzip – Ordnung im Chaos!

Das Eisenhower-Prinzip: Eine der wohl bekanntesten Techniken aus dem prall gefüllten Methodenkoffer des Zeitmanagements ist ein simples Prinzip. Wegen dieser Einfachheit besticht das Eisenhower-Prinzip durch seine gute Übersichtlichkeit – und hilft daher insbesondere denjenigen Menschen, die es als problematisch empfinden, Aufgaben zu gliedern und somit Struktur in ihren Arbeitsalltag zu bringen.

 

Das Eisenhower-Prinzip

 

Das gelingt dem Eisenhower-Prinzip, indem es die Grundregeln des Zeitmanagements mit einem mathematischen Hilfsmittel vereint – dem Koordinatensystem. Stellen Sie sich ein Koordinatensystem vor, indem sich X-Achse und Y-Achse genau in der Mitte einer Abbildung kreuzen (siehe Bild oben). Die X-Achse gibt die Wichtigkeit der zu lösenden Aufgabe an, während die Y-Achse abbildet, wie eilig eine Aufgabe ist. Dadurch entstehen vier Felder, die wie Ablagefächer Aufgaben von bestimmter Priorität und bestimmter zeitlicher Knappheit voneinander trennen beziehungsweise gruppieren.

  • Ist eine Aufgabe wichtig und eilig, dann landet sie im Feld, das sich oben rechts befindet. Aufgaben, die in diesem Feld stehen, müssen so bald wie möglich erledigt werden.
  • Ist eine Aufgabe hingegen wichtig, aber nicht eilig, dann gehört sie in das rechte untere Feld. Aufgaben dieser Kategorie müssen wir in unserer Zeitplanung berücksichtigen, allerdings nicht in unmittelbarer Zukunft angehen.
  • Ist eine Aufgabe unwichtig, aber eilig, dann schreiben wir sie in das obere linke Feld. Derartige Aufgaben können delegiert werden. Zwar müssen Aufgaben in diesem Feld erledigt werden – aber ihre Bedeutsamkeit ist so gering, dass Sie sich, wenn nicht unbedingt gefordert, nicht persönlich damit beschäftigen sollten.
  • Das letzte Feld ist das untere linke. Dieses Feld spart wohl am meisten Zeit, denn es handelt sich hierbei um den Papierkorb. Dinge, die weder wichtig noch eilig sind, sollten schlicht und ergreifend nicht weiter berücksichtigt werden. Sie können sie ruhig vergessen.

 

Chaosbewaeltigung mit dem Eisenhower-PrinzipDiese Art und Weise seine Aufgaben zu gliedern, hilft Ihnen dabei, sich darüber bewusst zu werden, wie wichtig ein Ziel ist und wie viel Energie Sie vernünftigerweise in das Erreichen dieses Ziels investieren sollten. Erhalten Sie eine neue Aufgabe, können Sie diese sofort in Ihr Koordinatensystem eingliedern. So können Sie insbesondere neue Aufgaben klarer durchblicken. Ebenfalls kann es hilfreich sein, das erstellte Koordinatensystem immer und immer wieder zu überarbeiten. Mit Abstand betrachtet, reduziert sich die Wichtigkeit mancher Aufgaben drastisch, während andere im Kontext betrachtet nun doch sofort zu erledigen sein könnten.

Nutzen Sie das Eisenhower-Prinzip doch ganz einfach mal bei Ihrem nächsten Aufräumen oder beim nächsten Sortieren Ihrer Ablage, indem Sie 4 Haufen bilden. So ordnen Sie schnell Ihre Zettelwirtschaft und die unerledigten Dinge.

 

Lesen Sie hier noch mehr über Zeitmanagement, denn Zeit kann man übrigens gar nicht managen!

 

Ein Kommentar

  1. Eugen schrieb am 26. August 2013 um 10:22

    Das ist richtig, das Eisenhower-Diagramm eignet sich hervorragend dafür seine Aufgaben aufzuschreiben und diese zu sortieren. Das sogt für enorme Klarheit, wenn man erstmal all seine To-Dos vor sich sieht. Aber dann kommt schon das nächste Problem auf, die Entscheidung und die Fähigkeit an den nicht dringenden, aber gleichzeitig wichtigen Aufgaben tatsächlich zu arbeiten. Das ist extrem schwierig und ich denke das ist dann auch die wahre Kunst, wenn es darum geht an seinen wichtigsten Prioritäten zu arbeiten. Und es ist gewiss nicht etwas das man von heute auf morgen lernen kann.

    Trotzdem sollte jeder mal sein persönliches Eisenhower-Diagramm erstellen, das ist dann wohl der erste Schritt, in Richtung seiner persönlichen Lebensvision =)

    Gruß
    Eugen

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