Ein Allheilmittel gegen negative Gedanken (Teil 2)

Musik gegen negative GedankenUnser schlimmster Kritiker sind wir selbst. Passieren uns nur kleine Fehler, die anderen oftmals gar nicht auffallen, dann ertönt die unüberhörbare innere Stimme, die uns selbst beschimpft und klein macht. Die innere Stimme neigt oft dazu, negative Aussagen zu imitieren, mit denen andere uns in der Vergangenheit kritisiert haben. Hat Ihr Chef Ihnen deutlich und immer wieder zu verstehen gegeben, dass er nicht an Sie glaubt und Ihnen keine große Karriere zutraut, dann wird Ihre innere Stimme diese Einstellung irgendwann übernehmen – und Ihren Glauben an sich selbst langsam aber sicher zunichte machen.

Aber: Ihre innere Stimme macht Sie nur klein, weil Sie es zulassen. Mit einigen Tricks können Sie die Stimme in Ihrem Kopf verändern. Wie in anderen Bereichen des NLPs gilt auch hier, dass Sie Ihre „Wohlfühlmethode“ finden müssen, mit der Sie schnell und bequem ans Ziel kommen. Wie bei jeder anderen Methode ist es allerdings erst nötig, sich in einem ersten Schritt der inneren Stimme bewusst zu werden. Hören Sie genau hin, was Ihre Stimme Ihnen sagt. Wie klingt diese Stimme? Wie aggressiv überbringt sie Ihre Botschaft? Stellen Sie sich nun vor, Sie sitzen vor einem Mischpult und können mit Ihrer inneren Stimme tun und lassen, was immer Sie möchten.

 

  • Beschleunigen Sie doch einmal die Stimme, bis Sie gehetzter und heller klingt. Kann diese „Schlumpf“-Stimme Sie wirklich noch einschüchtern?
  • Das Gleiche funktioniert natürlich auch in umgekehrter Richtung: Verlangsamen Sie das mentale Tonband, bis die Stimme klingt, wie ein Kassettenrekorder, dessen Batterien fast leer sind. Genießen Sie das Gefühl der Genugtuung, wenn die Stimme, so langsam und tief wird, dass sie zu leiern beginnt – und irgendwann sogar verstummt.
  • Geben Sie nun Ihrer Stimme einen anderen Klang. Lassen Sie die bedrohlichen Aussagen Ihrer inneren Stimme doch einmal von Comicfiguren sprechen. Wie sehr können Sie die Botschaften noch kränken, wenn sie von Heidi oder Mickey Mouse gesprochen werden?

Musik = Medizin für die Seele

Dass Musik gut tut, wissen die meisten Menschen. Denn was ist schon schöner als einen Abend lang Lieblingslieder zu hören und dabei die Seele baumeln zu lassen? Musik hilft aber nicht nur beim Entspannen, sondern kann auch als „Medizin“ gegen negative Emotionen eingesetzt werden. Eine kleine Übung kann besonders kleinere Probleme schnell viel erträglicher machen.

Dafür sollten Sie sich vor Ihrem inneren Auge etwas vorstellen, das unangenehme Gefühle in Ihnen hervorruft. Egal ob es der anstehende Zahnarztbesuch ist oder die Sorge um das kranke Haustier – erstellen Sie aus dieser Situation einen mentalen Film und konzentrieren Sie sich auf die Gefühle, die beim Betrachten dieses Films in Ihnen aufsteigen. Fügen Sie diesem Film nun eine Ihnen vertraute Filmmusik hinzu, die absolut nicht zu dem passt, was Sie gerade fühlen. Die Musik kann heiter und verspielt sein. Lassen Sie nun Ihren inneren Film erneut mit dieser Filmmusik ablaufen – und wiederholen Sie diesen Schritt ruhig das eine oder andere Mal. Was ist mit Ihren Gefühlen passiert? Fühlen Sie sich nun besser? Oder sind Ihre negativen Gedanken sogar völlig verschwunden?

 

Diese Methode ist eine vielen, die auch im NLP trainiert werden. Lernen Sie weitere mit einer kleinen Einführung in die große NLP-Welt kennen.

Ein Kommentar

  1. Björn P schrieb am 23. April 2012 um 21:58

    Toller Beitrag – Danke !!

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