Schritt für Schritt zu mehr Bewegung

Schritt für Schritt zu mehr Bewegung – Motivation durch Schrittzähler

Kooperation mit Dr. Till Sukopp (www.tillsukopp.de)

Bewegen Sie sich ausreichend viel? Sollten Sie diese Frage verneinen, dann befinden Sie sich in guter Gesellschaft. Über 90 Prozent aller Deutschen leiden unter akutem Bewegungsmangel! Wozu zum Bäcker laufen, wenn das Auto vor der Tür steht? Wozu nach einem harten Arbeitstag am Schreibtisch noch laufen gehen? Unsere moderne Welt macht es uns nicht leicht aktiv zu sein und aktiv zu bleiben.

Schritt für Schritt zu mehr BewegungAber: Der menschliche Körper ist dafür konstruiert, sich viel zu bewegen – und bestraft Bewegungsmangel mit gravierenden gesundheitlichen Problemen. Der Muskelapparat bildet sich zurück, Gelenke und Sehnen machen Schwierigkeiten. Übergewicht, Bluthochdruck, ein verlangsamter Stoffwechsel bis hin zu einer Abnahme der Gedächtnisleistung sind weitere Folgen. Wer also den inneren Schweinhund überwindet und sich mehr bewegt, der verliert dadurch keine Zeit, sondern steigert seine Leistungsfähigkeit und arbeitet schneller und effizienter.

Ein idealer Helfer, um sein tägliches Bewegungspensum zu steigern und genau zu messen, ist ein Schrittzähler. Das Gerät erfasst – wie der Name schon sagt – die Anzahl der Schritte, die Sie am Tag zurücklegen. Diese Zahl ist besonders bei „normalen“ Büromenschen sehr ernüchternd – und gleichzeitig hochmotivierend. Meist versucht man ganz automatisch, die Schrittanzahl am Tag zu erhöhen. Wer seine tägliche Schrittzahl in jeder Woche um weitere 1.000 Schritte steigert, erreicht bald die magische Zahl von 10.000 Schritten pro Tag, die in der Medizin als „Bewegungsminimum“ gilt. Das entspricht im Schnitt ungefähr einer Stunde gehen. Ganz ohne Sport lassen sich so Gewicht und Blutdruck senken, was auch die Gefahr einer Gefäßerkrankung oder eines Schlaganfalls deutlich verringert. Wer zusätzlich Sport treibt, kommt natürlich mit deutlich weniger als 10.000 Schritten am Tag aus.

Ein Schrittzähler ist allerdings nicht gleich Schrittzähler. Einige Geräte registrieren reines Schütteln und kleine Bewegungen schon als Schritte – und sind somit sehr ungenau. Ein ausgezeichnetes Modell, was sich als zuverlässig erwiesen hat und ich empfehlen kann, ist der „Walking Style X“ der Firma OMRON, wobei es sicherlich noch weitere gute Modelle gibt. Sparen sollte man beim Kauf eines Schrittzählers jedoch nicht: Denn die sehr günstigen sind meist sehr ungenau.

Testen Sie diesen kleinen Helfer doch einfach mal selbst – und staunen Sie, auf welche Schrittzahl Sie anfangs kommen und zu welchen Schrittzahlen Sie im Laufe der Zeit in der Lage sein werden. Eine kleine Motivation: Eine Studie an einer Amischen Gemeinde in den USA kam zu einem interessanten Ergebnis. Diese Farmer, die den technischen Fortschritt ablehnen und auf Körpereinsatz setzen, kommen auf  durchschnittlich imposante 18.425 (Männer) beziehungsweise 14.196 Schritte (Frauen) am Tag.

Veröffentlichen Sie doch einfach Ihre Testergebnisse hier im Blog – und lassen Sie sich auf einen kleinen Wettkampf im Schritte Zählen ein!

2 Kommentare

  1. Christa schrieb am 16. Juli 2011 um 11:39

    Ich habe einen Schrittmacher. Verwende ihn von mal zu mal. Er zeigt, wie viel oder wenig man sich während einem Tag bewegt hat. Ist vielleicht auch interessant, wenn man ihn an einem Urlaubstag verwendet und dann die Zahl der Schritte mit der an einem Arbeitstag vergleicht.

  2. Michel schrieb am 16. Juli 2013 um 19:13

    Seitdem ich mich täglich an der frischen Luft bewege, merke ich auch die Auswirkungen auf mein „inneres Erleben“. Der tägliche Sauerstoff und die kräftige Atmung tun einfach gut, dem Körper und Geist.

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