Sieben hilfreiche Tipps zum Umgang mit Geld

„Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt ungemein“ – diesen Satz hat jeder von uns schon einmal gehört. Und an so manchem Monatsende, wenn der Kontostand allmählich weiter nach unten rutscht, wissen wir, wie wahr dieser Satz ist. Der Umgang mit Geld fällt vielen schwer. Dabei ist es gar nicht so kompliziert, mit seinem Einkommen so umzugehen, das man gut damit auskommt. Die folgenden sieben Tipps helfen Ihnen, beim Umgang mit Geld den Überblick zu behalten.
 


 

Umgang mit Geld – Tipp 1: Bezahlen Sie in bar

Klar, Kartenzahlung ist bequem. Man hat keine Massen an Kleingeld im Portemonnaie und muss nicht erst beim Geldautomat Schlange stehen, um an Bargeld zu kommen. Wer Probleme beim Umgang mit Geld hat oder bewusster mit Geld leben möchte, sollte sich dennoch besser auf Geldscheine und Münzen zurückbesinnen. Bezahlt man mit Karte, verliert man schnell den Überblick. Wie viel wir ausgeben, registrieren wir bei der Kartenzahlung höchstens nebenbei. Anders ist das beim Zahlen mit Bargeld: Bei jedem Einkauf geben wir ganz bewusst Scheine und Münzen aus der Hand. Das führt zwangsläufig zu einem bewussteren Umgang mit Geld. Wer sieht, wie das Barvermögen in jedem Laden kleiner und kleiner wird, läuft nicht Gefahr über seine Verhältnisse zu leben. Bezahlen Sie also ab sofort nur noch alles in bar.

 

Umgang mit Geld – Tipp 2: Geld kommt zu uns

Von Zeit zu Zeit sollten wir uns auch immer wieder etwas gönnen. Wer nicht über seinen Verhältnissen lebt und sein Geld in vernünftigem Maß ausgibt, kurbelt nicht nur die Wirtschaft, sondern fördert auch den gesunden Umgang mit Geld. Klammern Sie sich nicht an jeden Cent. Lassen Sie beim Gang zur Kasse oder beim Bezahlen einer Rechnung kein schlechtes Gewissen zu. Im Gegenteil – freuen Sie sich darüber, dass Sie sich Ihr Leben leisten können. Halten Sie sich immer vor Augen, dass Geld etwas ist, das „fließen“ muss – und dass es eine Selbstverständlichkeit ist, dass Sie es besitzen. Führen Sie immer eine gewisse Menge an Bargeld mit sich. Fragt ein Freund, ob Sie Geld haben, um ein Geschenk mitzufinanzieren oder ihm einfach nur auszuhelfen, dann können Sie immer mit „Ja!“ antworten. So lernt ihr Unterbewusstsein den idealen Umgang mit Geld. Ja, Sie haben Geld – und wenn Sie es „fließen“ lassen und weiterhin so hart arbeiten wie bisher, „fließt“ das Geld wieder zurück zu Ihnen.

 

Umgang mit Geld – Tipp 3: Geldbesitz stärkt das Selbstbewusstsein

Denken Sie einmal an Filme, die von reichen Familien handeln. Was darf, abgesehen von einem sehr verschwenderischen Umgang mit Geld, nie fehlen?  Der Haussafe! Die meisten Menschen runzeln beim Gedanken an einen hauseigenen Safe die Stirn – schließlich reicht das Einkommen meist nur für den alltäglichen Umgang mit Geld. Außerdem ist das Geld bei der Bank bestens verwahrt und bringt sogar noch Zinsen ein. Und doch hat ein Safe seine Daseinsberechtigung. Gut gefüllt verleiht er Ihnen ein Gefühl finanzieller Sicherheit, dass Ihnen kein Kontoauszug bescheren kann. Bleibt nur die Frage, wie viel Geld Sie in Ihrem Safe verwahren sollten. Überlegen Sie wie viel Geld Sie monatlich benötigen, um Ihren derzeitigen Lebensstandard – bei normalem Umgang mit Geld – aufrecht zu erhalten. Steht Ihnen mindestens dieses Geld in den eigenen vier Wänden permanent zur Verfügung, wird Ihnen dieser Besitz von Geld eine kräftige Portion an Selbstwert geben und Ihnen beim souveränen Umgang mit Geld zu helfen.

 

Umgang mit Geld – Tipp 4: Mehr Bewusstsein durch klare finanzielle Ziele

„Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?“ – kaum ein Bewerbungsgespräch kommt ohne diese Frage aus. Und Sie selbst werden sich sicher auch schon das eine oder andere Mal überlegt haben, wie Ihr Leben langfristig aussehen soll. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass diese Zielsetzung – immer und immer wieder ins Gedächtnis gerufen – langfristig tatsächlich zum Erfolg führt. Was in Lebens- und Karriereplanung hilft, unterstützt auch den Umgang mit Geld. Drehen Sie den Spieß also um – und konzentrieren Sie sich zur Abwechslung mal auf Ihren Kontostand der Zukunft. Wie viel Geld wollen Sie besitzen? Wie wollen Sie zu diesem Geld kommen? In welchem Jahr wollen Sie diesen Betrag verdient haben? Halten Sie die Antworten zu diesen Fragen schriftlich fest und rufen Sie sich die Inhalte immer wieder ins Gedächtnis – bis Sie beim alltäglichen Umgang mit Geld wie von selbst daran denken. Das spornt Sie beim Erreichen Ihrer finanziellen Ziele an.

 

Umgang mit Geld – Tipp 5: Unvernunft erkennen und abschalten

Langeweile und Hunger erschweren den bewussten Umgang mit Geld erheblich. Wer schon einmal mit knurrendem Magen in einem Supermarkt stand, kennt das Verlangen, den Einkaufswagen mit den verschiedensten Köstlichkeiten zu beladen. Das Fatale: Ihr Hungergefühl lässt Sie den vernünftigen Umgang mit Geld vergessen und verleitet Sie zu Fehlkäufen. Vieles, was Sie hungrig kaufen, landet ungegessen in der Mülltonne. Gleiches gilt für diejenigen, die aus bloßer Langeweile einkaufen gehen. Man braucht zwar nichts, kann sich aber beim Schaufensterbummel herrlich die Zeit vertreiben. Beim bloßen Gucken bleibt es so gut wie nie. Schnell kauft man das zehnte weiße T-Shirt oder eine Hose, die man niemals tragen wird. Wer einen zeitlichen Leerlauf hat, ist besser damit beraten, sich mit guten Freunden zu treffen – dass festigt Freundschaften und den souveränen Umgang mit Geld.

 

Umgang mit Geld – Tipp 6: Den Geldfluss dokumentieren

Wenn man einen Geldautomaten braucht, ist meistens keiner in der Nähe. Das kennen wir alle und sind gern bereit, Freunden mit Bargeld auszuhelfen – schließlich müssen wir uns auch manchmal etwas leihen. Weitaus schwieriger verhält es sich mit dem Zurückgeben. Wie viel hatte sich Anne von mir geliehen? Hatte ich Frank seine zehn Euro schon zurückgegeben? Kleinere Beträge geraten schnell in Vergessenheit. Und doch: Der vernünftige Umgang mit Geld macht auch vor dem vernünftigen Umgang mit kleineren Schulden nicht Halt. Führen Sie Buch über ihr ver- oder geliehenes Geld – und Sie werden erstaunt sein, was so alles zusammenkommt.

 

Umgang mit Geld – Tipp 7: Die Einstellung ist der Schlüssel

„Geld alleine macht nicht glücklich,…“ – mit diesem Satz begann mein kleiner Exkurs zum Thema „Umgang mit Geld“ – und mit eben diesem Satz soll er auch enden. Denn, wir kommen der Wahrheit näher, wenn wir den Spruch einfach umdrehen: Glückliche Menschen scheinen eine fast magnetische Anziehung auf Geld zu haben. Um glücklich zu sein, brauchen Sie kein gut gefülltes Bankkonto. Wer aber immer nur andere um ihren sorglosen Umgang mit Geld beneidet, wird allenfalls verbittern und sich damit auf eine negative Einstellung zum Geld konzentrieren. Machen Sie sich los von dem Gedanken, nur durch Reichtum glücklich zu werden. Suchen Sie Ihr Glück bei Freunden, Familie und vor allem bei sich selbst. Was Sie dort finden, ist innerer Reichtum, der mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen ist. Haben Sie das geschafft, können Sie Ihr Inneres nach außen transportieren – und haben die besten Chancen Ihren seelischen Wohlstand auch auf Ihrem Bankkonto zu verwirklichen und auch sich einen sorglosen Umgang mit Geld zu ermöglichen.

 

Vertiefen Sie Ihre Einstellung zu Geld auch in meinem Artikel „Geld ist nichts anderes als Entscheidungsfreiheit“ oder erlernen Sie in meinem E-Book „Der Erfolgs-Kompass – Das System für jedermann!“ Methoden, wie Sie Schritt für Schritt Ihre innere Einstellung und auch den Umgang mit Geld erfolgsbringend verändern.

 

Ein Kommentar

  1. fragur schrieb am 23. Mai 2012 um 05:25

    Funktioniert und hilft!

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